Restgefahrenanalyse

Restgefahrenanalyse

Eine Restgefahrenanalyse (neuerdings Risikoeinschätzung) ist für technische Produkte obligatorisch. Falls ein Produkt einen Schaden verursacht, kann der Hersteller sich mit einer Dokumentation, in der die Restgefahrenanalyse richtig verarbeitet wurde, wirksam entlasten!

Unter Restgefahren versteht man die Gefahren die von einem Produkt ausgehen, nachdem der Hersteller bei seiner Entwicklung bereits die zwei ersten Stufen (Risikominderung in der Konstruktion, bzw. durch Schutzvorrichtungen) berücksichtigte. Dabei ist die Gefahrenanalyse schon seit 1995 eine der unabdingbaren Voraussetzungen für die CE-Kennzeichnung und Konformitätserklärung nach der EG-Maschinenrichtlinie.

Eine Restgefahrenanalyse untersucht, wie die Produktdokumentation, das Produkt und allenfalls die Umgebung (Warnschilder, Piktogramme) auf Restgefahren eines Produktes, z.B. eine Maschine, hinweisen muss. Restgefahren müssen sowohl in der Produktedokumentation mit dem Zielpublikum als auch intern im Betrieb kommuniziert werden.

Durch Neufassungen der Maschinenrichtlinie verschärften sich die Anforderungen: Die Risikoeinschätzung ist zu dokumentieren!

Pfister-Info moderiert Ihr Team von ihren Wissensträgern das eine Restgefahrenanalyse durch alle Produktlebensphasen durchführt. Gemeinsam legen wir Wortlaut und Klassifikation der normierten Gefahrenhinweise fest.


Gefahrenhinweis
Hinweise in der Dokumentation sind normiert:
A = Piktogramm das die Gefahr veranschaulicht
B = Signalwort (Gefahr, Warnung, Vorsicht) gemäss Restgefahrenanalyse
C = Benennung der Gefahr
D = Folge bei Nichtbeachtung
E = Vorbeugende Massnahme(n)

Weiteres über Restgefahrenanalyse in der Technischen Dokumentation erfahren Sie hier